Heimatverein Zwebendorf e.V.

Wettersprüche für Juni

Weiden die Schafe um Fortunatus im Sonnenschein, fährt der Bauer viele Garben in seine Scheune ein.

Erfreut Fortunatus sich an Sonnenschein, wird reichlich Roggen und Weizen gedeih’n.

Droht Erasmus mit Regenguss, Luzerne- und Kleeschnitt in die Scheune muss.

Pflanzt Elmo kleine Flammen auf die Kirchturmspitzen, fängt’s bald zu donnern an und zu blitzen.

Ist’s Wetter von Sankt Elmo bis Norbert schön und trocken, macht nass dir Medardus Schuhe und Socken.

Wenn sich um Norbert schönes Wetter stellt ein, wird’s sonnig und warm bis zur Schafskälte sein.


Erasmus (Elmo) 02.06.
Norbert von Xanten 06.06.
Medardus von Noyon 08.06.



Schickt Erasmus zur Grasmahd Regenwolken über’s Land, legt der Bauer tief enttäuscht die Sense aus der Hand.

Wird von Erasmus bis Norbert das Heu trocken, dürfen der Bauer und seine Milchkuh frohlocken.

Wenn im Brachmond (Juni) die Vögel singen, sie Korn und Wein in Fülle bringen.

Wenn sich um Norbert schönes Wetter stellt ein, wird’s sonnig und warm bis zur Schafskälte sein.

Bis Norbert, lass dir sagen, musst erstes Heu du in die Scheune tragen.

Wenn der Enzian seine Blüten schließt, bald viel Wasser zu Tale fließt.

Wenn die Herz-Jesu-Feuer Flammen schlagen, lässt sich die Schafskälte am besten ertragen.

Kann Medardus sich auf der Wiese sonnen, bereitet die Heumahd dem Landmann Wonnen.


Erasmus (Elmo) 02.06.
Norbert von Xanten 06.06.
Medardus von Noyon 08.06.



Wenn häufig Regen von Medard bis Antonius fällt, dann Sonnenlicht um Gervasius die Felder erhellt.

Lacht an Margaret’ die Sonne toll, wird mit Heu die Scheune voll.

Wenn die Silberdisteln ihre Blüten schließen, wird es bald vom Himmel gießen.

Schließt die Vogelmiere ihre kleinen Blüten, musst du dich vor Regenwetter hüten.

Wenn Klatschmohn und Königskerze die Blütenköpfe senken, wird der Himmel uns bald Sturm und Regen schenken.

Der Waldklee zeigt dem Förster an, ob er mit Regen rechnen kann.


Medardus von Noyon 08.06.
Margarete von Schottland 10.06.
Antonius von Padua 13.06.
Gervasius 19.06.



Wenn die Glockenblumen in Blüte stehen, durchs Land oft kühle Winde wehen.

Nach Schafskälte von Anton bis Gervasius um Sankt Johannes Wärme kommen muss.

Weht kalter Juniwind über Wiesen und Weiden, haben Gurken und Mais darunter zu leiden.

Wenn zu Anton die Linden Schatten spenden, wird uns der Siebenschläfer Regen senden.

Zeigt Antonius ein freundlich’ Gesicht, dann Theobald Regen dem Lande verspricht.

Auch wenn sich Gottschalk mit ersten sommersüßen Kirschen ziert, das Schaf auf der Weide ohne seine Wolle friert.

Wenn Gottschalk Schauer und Gewitter macht, wird für’s Glühwürmchen zu kühl die Nacht.


Antonius von Padua 13.06.
Siebenschläfer 27.06.
Gottschalk 14.06.
Theobald von Provins 30.06.
Gervasius 19.06.
Johannes der Täufer 24.06.



Können Fulko und Ramwold nachts die Milchstraße beschauen, darfst du bis Edeltraut auf schönes Wetter bauen.

Gervasius und Protasius füllen mit Körnern die Ähre, hoff’, dass ihnen Trockenheit dies nicht verwehre.

Bringt Gervasius Sturm und Gewitterregen, wollen sich Gerste und Roggen zu Boden legen.

Rinnt zwischen Gervasius und Johannis viel Regen, bringt Siebenschläfersonne großen Segen.

Wenn die Sonne um Alban vom Himmel glüht, ist meist der Rebstock schon verblüht.

Um Alban, lass dir sagen, gern Junikäfer durch die Lüfte jagen.

Wandern um Achatius die Distelfalter ein, wird heiß das Wetter in den letzten Junitagen sein.


Fulko 17.06.
Achatius 22.06.
Ramwold von Regensburg 17.06.
Johannes der Täufer 24.06.
Gervasius und Protasius 19.06.
Siebenschläfer 27.06.
Alban von Mainz 21.06.
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