Wettergeschehen im April





Wenn kräftige Winde um Rosamunde blasen, freuen sich drüber Feld und Rasen.

Mit der ersten Schwalbe in der Hand kommt Christian ins Land.

Lassen Isidor und Ambrosius die Sonne gewähren, wird Florian milde Lüfte bescheren.

Wenn der Rebstock vor Juliana schon blutet, noch viel Eiswind das Rebholz umflutet.

Verliert der Weinstock vor Juliana und Vinzenz schon Blut, sei vor herben Nachtfrösten noch auf der Hut.

Rosamunde 02.04.
Juliana Christian 03.04.
Florian von Lorch 04.05.
Isidor von Sevilla 04.04.
Ambrosius 04.04.



Am Tage von Amantius nasse Socken, machen den Sommer heiß und trocken.

Siehst du Amantius im Regen steh’n, im Sommer trockene Winde weh’n.

An Amantius große Pfützen werden dem Bauer nur wenig nützen.

Wenn Regen an Amantius aus dichten Wolken fällt, ein trockener Sommer dann Einzug hält.


Amantius 08.04.
Ezechiel 10.04.



Färbt Ostern sich weiß durch Reif oder Schnee, bringen wenig Butter Gräser und Klee.

Woher der Wind zwischen Ostern und Pfingsten weht, von dorther bis Herbst ihr ihn kommen seht.

Auch wenn um Martinus Regen rinnt, das Blaukehlchen im Dickicht zu brüten beginnt.

Selbst wenn um Tiburtius der Aprilwind wütet, der Dompfaff (Gimpel) erstmals im Jahre brütet.

Nähert sich Tiburtius, mit Macht der Frühling kommen muss.

Wenn zwischen Tiburtius und Urbanus oft Ostwind weht, notreifes Getreide auf dürrem Boden entsteht.

Strahlt zwischen Tiburtius und Georg viel Sonne auf dein Haus, halten abends die Igel den ersten Frühlingsschmaus.

Martinus I. 13.04.
Tiburtius von Rom 14.04.
Georg von Kappadokien 23.04.
Urbanus I. 25.05.



Von Markus bis Sankt Quirinus viel Feuchte das Erdreich schlucken muss.

Eis in den Pfützen an Sankt Vitals Morgen, bereitet dem Landmann noch fünfzehnmal sorgen.

Wenn Sankt Vital Nachtfrost bringt, noch zwei Wochen der Frühling ein Winterlied singt.

Bringt Katharina schon erste Sonnenglut, im Herbst guter Wein in den Fässern ruht.

Wenn an Katharina die Sonne lacht, das Feuer der Liebe in den Reben entfacht.

Bringt Regen und Wind viel der April, der Brachmond (Juni) trocken werden will.

Wenn der Winterraps in die Länge schießt, von den Bergen das Schmelzwasser zu Tale fließt.

Legen Zaunkönig und Zilpzalp Eier in ihre Nester, etabliert sich der Frühling bald zunehmend fester.

Markus 25.04.
Vitalis 28.04.
Katharina von Siena 29.04.
Quirinus von Neuss 30.04.